von veo 01.04.2025 06:58 Uhr

Präsidium aus Berlin im Südtiroler Landtag zu Gast

Die Berliner Delegation besuchte den Südtiroler Landtag, um sich über unterschiedliche parlamentarische Arbeitsweisen auszutauschen. Dabei standen Fragen zu Geschäftsordnungen, Minderheitenvertretung und aktuellen politischen Entwicklungen im Mittelpunkt.

Foto: Südtiroler Landtag/Werth

Austausch zu parlamentarischen Arbeitsweisen

Landtagspräsident Schuler führte in die Geschichte der Südtiroler Autonomie ein. Anschließend tauschten sich die Vertreter beider Parlamente aus: In Berlin leiten Präsidentin Cornelia Seibeld und Vize Dennis Buchner die Delegation, in Südtirol vertreten Präsidialsekretäre Franz Locher, Maria Elisabeth Rieder, Harald Stauder sowie Fraktionsvorsitzende Brigitte Foppa und Andreas Leiter Reber. Es wurden Unterschiede in Redezeiten, Fraktionsstrukturen – 159 Abgeordnete in 5 Fraktionen in Berlin versus 35 in 14 Fraktionen in Südtirol – und Regelungen zu Gesetzesinitiativen besprochen.

Politische Fragen und weitere Besichtigungen

Die Berliner Gäste stellten Fragen zur Präsenz von Rechtsparteien, zur Radikalisierung der Politik und zu Minderheitenfragen. Die Südtiroler Abgeordneten betonten die Bedeutung einer „roten Linie“ in der Politik. Laut einer Mitteilung des Landespresseamts  wird die Delegation noch weitere Institutionen wie die EURAC, den Sanitätsbetrieb, die Claudiana und das Eisackwerk St. Anton besichtigen.

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