April, April! Die Südtiroler lassen sich ihren freien Blick auf die Berge natürlich nicht nehmen!

Ab Mai tritt eine neue Regelung in Kraft. Wer länger als zwei Stunden in beliebten Tourismusgebieten bleibt, muss eine Abgabe entrichten – auch als Einheimischer. Südtirol geht einen drastischen Schritt zur Finanzierung seiner Tourismusinfrastruktur. Wie heute bekannt wurde, hat die Landesregierung beschlossen, die Ortstaxe künftig nicht nur von Touristen, sondern auch von Einheimischen zu verlangen. Die neue Regelung betrifft alle, die sich länger als zwei Stunden in stark frequentierten Gebieten wie den Dolomiten, der Seiser Alm oder der Kurstadt Meran aufhalten.
Die neue „Panoramasteuer“ soll ab 1. Mai in Kraft treten und pro Tag 3,50 Euro betragen. „Wir wollen eine faire Kostenverteilung und die touristischen Hotspots entlasten“, heißt es aus der Landesregierung. Die Kontrolle soll per App oder einer speziellen „Wander-Vignette“ erfolgen. Verstöße könnten mit einer Strafe von bis zu 150 Euro geahndet werden.
Besonders in den sozialen Medien sorgt die Ankündigung bereits für heftige Diskussionen. Viele Einheimische fühlen sich bevormundet und sprechen von einem „Angriff auf die eigene Heimat“. Einige Politiker erwägen bereits Protestmaßnahmen.

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