Gefährlicher Plan gestoppt: Polizei verhindert möglichen Zwischenfall bei Veranstaltung

Nach der Anzeige wurde eine mögliche Bedrohung gegenüber der Veranstaltung „Rave im Wave“ untersucht, die am Samstag, den 5. April in Wörgl stattfinden soll. Im Zuge der Ermittlungen wurden ein 19-jähriger und eine 17-jährige österreichische Staatsbürgerin aus dem Bezirk Kufstein festgenommen. Wie die Polizei in einer Aussendung berichtet, fanden die Ermittler bei einer Hausdurchsuchung beim 19-jährigen Hauptbeschuldigten mehrere Gegenstände, die im Zusammenhang mit dem möglichen Plan stehen sollen. Diese wurden sichergestellt und werden aktuell ausgewertet.
Laut Polizei haben die beiden Jugendlichen bereits ab Februar 2025 gemeinsam über einen Bedrohungsplan gesprochen. Der 19-Jährige zeigte sich grundsätzlich geständig, erklärte aber, dass sie den Plan nicht mehr umsetzen wollten. Die 17-Jährige räumte ein, über den Plan gesprochen zu haben, betonte jedoch, dass sie ihn nie habe ausführen wollen. Ein konkretes Motiv ist derzeit nicht bekannt. Hinweise auf einen religiösen oder terroristischen Hintergrund liegen laut Polizei nicht vor. Auch weitere Beteiligte sind nach aktuellem Ermittlungsstand nicht auszuschließen, aber bislang gibt es keine konkreten Hinweise darauf.
Veranstaltung findet wie geplant statt
Der Hauptbeschuldigte befindet sich aktuell in vorläufiger Anhaltung, die 17-Jährige wurde inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Gefährdungslage rund um die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft Kufstein und der Stadt Wörgl neu bewertet. Da keine akute Bedrohung mehr besteht, kann die Veranstaltung wie geplant mit den üblichen Sicherheitsmaßnahmen stattfinden.
