Psychische Krise nach Corona – Projekt läuft aus, Bedarf bleibt

„Seit Jahren thematisieren wir im Landtag die negativen Folgen der Corona-Politik auf die psychische Gesundheit, gerade auch bei den Jungen, nun werden die bisherigen finanziellen Mittel nicht verlängert, bzw. die Nachfrage ist Juni – aus. Zugleich warten derzeit höher, als die Experten gedacht haben, und das bestehende Angebot recht nicht aus“, erörtert Haslwanter in einer Aussendung besorgt. Für ihn ist in dieser Causa nicht nur der Bund, bzw. die Bundesregierung dafür zuständig, sondern im Ausnahmefall auch die Tiroler Landesregierung.
„Sollte die schwarz-rot-pinke Bundesregierung das Projekt ‚Gesundheit der Krise‘ nicht verlängern, dann muss das Land Tirol einspringen, um den Schaden zu minimieren“, nimmt Haslwanter eine Möglichkeit in Betracht. „Psychische Langzeiterkrankungen wirken sich jahrzehntelang negativ auf Persönlichkeitsentwicklung und Eigenständigkeit aus, was auch langfristig die Kosten für die Gesundheitsbetreuung erhöht“, schlussfolgert Haslwanter, der wiederholt von einer „Corona politischen Lost Generation“ spricht, „welche durch die Pandemie-Politik der Bundes- und der Landesregierung verursacht wurde.“
