von ih 31.03.2025 11:17 Uhr

Kritik an Verharmlosung des politischen Islam

Die Freiheitlichen warnen vor einer zunehmenden Verharmlosung des politischen Islam in Medien und Politik. Laut der Partei werde oft der Eindruck vermittelt, islamische Feste wie das Fastenbrechen seien rein kulturelle und harmlose Zusammenkünfte. Dies sei jedoch eine unzulässige Vereinfachung, da solche Veranstaltungen häufig auch ideologische Botschaften transportierten und zur gesellschaftlichen Einflussnahme genutzt würden.

Archivbild: APA/dpa

Medien sollen kritischer mit Islam umgehen

Freiheitlichen-Obmann Roland Stauder betont, dass der politische Islam keine reine Religionsausübung sei, sondern eine machtpolitische Bewegung mit dem Ziel, Gesellschaftsstrukturen langfristig zu verändern. „Wer diese Entwicklungen ignoriert oder gar romantisiert, leistet Beihilfe zur schleichenden Aushöhlung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung“, so Stauder.

Die Medien stünden in der Verantwortung, nicht nur positive Aspekte islamischer Festlichkeiten zu beleuchten, sondern auch problematische Inhalte und integrationsfeindliche Tendenzen offenzulegen. Ein gesellschaftlicher Diskurs, der aus Angst vor unbequemen Wahrheiten geführt werde, sei eine Kapitulation vor den Kräften, die die offene Gesellschaft unterwandern wollten.

Ende der Verharmlosung gefordert

Abschließend fordern die Freiheitlichen ein Ende der Verharmlosung des politischen Islam.

Die Bedrohung demokratischer Werte dürfe nicht unterschätzt werden, und es sei an der Zeit, sich dieser Herausforderung entschieden entgegenzustellen.

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