von ih 31.03.2025 08:24 Uhr

„Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass Südtirol deutsch bleibt!“

Ein wichtiger Erfolg für die sprachlichen Rechte in Südtirol: Das Online-Portal des italienischen Tourismusministeriums zur Vergabe des nationalen Kenncodes für Beherbergungsstrukturen (CIN) ist ab sofort auch in deutscher Sprache verfügbar. Dies ist das Ergebnis einer Initiative der Bewegung Süd-Tiroler Freiheit, die auf den bisherigen Verstoß gegen die gesetzlich verankerte Zweisprachigkeitspflicht aufmerksam gemacht hatte.

Landtagsabgeordneter Hannes Rabensteiner. - Foto: Süd-Tiroler Freiheit.

Plattform wurde ins Deutsche übersetzt

Der CIN-Code dient der Identifikation von Beherbergungsbetrieben in Italien und trägt zur Transparenz im Tourismus bei. Um diesen Code zu erhalten, war bislang eine Registrierung auf einer rein italienischsprachigen Plattform erforderlich – eine erhebliche Hürde für deutschsprachige Nutzer und ein klarer Verstoß gegen das Zweisprachigkeitsrecht.

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Rabensteiner, reichte daher eine Beschwerde beim Amt für Landessprachen und Bürgerrechte ein. In der Folge setzte sich das Amt für eine deutsche Version des Portals ein und intervenierte bei den zuständigen Stellen sowie beim Landeshauptmann. Mit Erfolg: Die Plattform wurde nun ins Deutsche übersetzt.

Für Sprache und Reche eintreten

Rabensteiner sieht darin einen Beweis für die Notwendigkeit, Verstöße gegen die Zweisprachigkeit konsequent aufzuzeigen und zu melden: „Dieser Erfolg zeigt, dass es sich lohnt, für unsere Sprache und Rechte einzutreten. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass Südtirol deutsch bleibt!“

Er ruft die Bevölkerung auf, weiterhin aufmerksam zu bleiben und Verstöße gegen die Zweisprachigkeit zu melden. Nur durch gemeinsames Engagement lasse sich das Recht auf die deutsche Sprache in Südtirol nachhaltig sichern.

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