Terrorgefahr: Wie sicher sind Tirols Fasnachtsumzüge?

Die jüngsten Aufrufe islamistischer Terroristen zu Anschlägen auf Faschings- und Karnevalsveranstaltungen sind alarmierend. Extremisten haben in sozialen Netzwerken konkrete Veranstaltungen ins Visier genommen, darunter die Weiberfastnacht auf dem Alten Markt in Köln und eine Rosenmontagsfeier in Nürnberg. Die Polizei hat bereits reagiert und ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärft.
Diese Bedrohungen sind kein isoliertes Phänomen. In Österreich kam es kürzlich zum tragischen Messerangriff eines 23-jährigen Syrers in Villach, bei dem ein 14-jähriger Schüler getötet und mehrere Personen verletzt wurden. Vor der Tat soll der Angreifer einen Treueschwur auf den IS geleistet haben. Infolge dieses Anschlags wurden in der Faschingshochburg mehrere Faschingsveranstaltungen, darunter der traditionelle Umzug des Villacher Faschings, abgesagt.
Wie sicher sind die Faschingsumzüge in Tirol?
Diese Entwicklungen werfen ein beunruhigendes Licht auf die Sicherheit unserer eigenen traditionellen Feste in Tirol. Die Fasnacht ist ein integraler Bestandteil unserer Kultur und Identität. Zahlreiche weitum bekannte Fasnachts-Veranstaltungen wie etwa das Telfer Schleicherlaufen, der Imster Schemenlauf oder der Egetmannumzug in Tramin ziehen in der Faschingszeit Tausende von Besuchern an und sind Ausdruck unseres kulturellen Erbes.
Doch wie sicher sind diese Veranstaltungen in der aktuellen Lage? Die Tiroler Polizei hat angekündigt, während der Faschingszeit verstärkte Alkohol- und Drogenkontrollen durchzuführen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Doch reicht das aus und wie sollen Teilnehmer und Zuschauer vor möglichen Gewalttätern geschützt werden?
Unsere Traditionen gehören geschützt!
Es ist unverkennbar, dass die unkontrollierte Migration der vergangenen Jahre zu einer erhöhten Sicherheitsbedrohung geführt hat. Die Integration von Zuwanderern ist in vielen Fällen gescheitert, was zu Parallelgesellschaften und einer Radikalisierung junger Menschen führt. Der jüngste Fall in Villach ist ein erschreckendes Beispiel dafür.
Toleranz und Offenheit dürfen niemals dazu führen, dass unsere eigenen kulturellen Werte und Traditionen gefährdet werden und traditionelle Feste und Bräuche aufgrund von Sicherheitsbedrohungen infrage gestellt werden müssen. Die Fasnacht in Tirol ist Kulturgut. Es liegt in unserer Verantwortung, diese Traditionen zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren.
Die Sicherheit unserer Brauchtumsveranstaltungen und der Schutz unserer Traditionen müssen oberste Priorität haben!
