von gk 26.02.2025 10:02 Uhr

Gedenkstätte für Terroropfer geschändet

Nach dem entsetzlichen Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024 wird nun auch noch das Andenken an die Opfer mit Füßen getreten. Wie lange will sich unsere Gesellschaft das noch gefallen lassen?

Magdeburg, Bild: APA/dpa

Es ist ein Bild der Schande: Die Gedenkstätte für die unschuldigen Opfer des Magdeburger Terroranschlages wurde Medienberichten zufolge mutwillig zerstört. Kerzen, die Trauer und Mitgefühl ausdrücken sollen, liegen zerbrochen am Boden. Bilder, die an das Leben der Getöteten erinnern sollten, wurden entweiht. Dieser feige Akt zeigt eine ungeheuerliche Verachtung gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen – und er wirft Fragen auf, die sich nicht länger verdrängen lassen.

Die Brutalität des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt hat Europa erschüttert. Ein Täter, der nie hätte hier sein dürfen, riss sechs unschuldige Menschen aus dem Leben und verletzte Hunderte. Doch nicht einmal die Toten dürfen in Würde ruhen. Wer immer diesen Gedenkort zerstört hat – es geschah aus Hass – und aus Geringschätzung für das, wofür unsere Gesellschaft steht.

Weiter Willkommenspolitik oder endlich Sicherheit?

Das große Schweigen der Politik zu dieser neuerlichen Respektlosigkeit ist bezeichnend. Während man sich sonst in wohlklingenden Floskeln über „Zusammenhalt“ und „Vielfalt“ verliert, bleibt es bei solchen Fällen verdächtig still. Dabei wäre jetzt ein klares Signal nötig: Solche Taten sind ein Angriff auf uns alle. Die Verachtung gegenüber den Opfern eines Migranten, der so viele Menschen auf dem Gewissen hat, wird von gewissen Kreisen offenbar geteilt – und das ist unerträglich.

Wann ziehen wir endlich Konsequenzen? Wie oft müssen wir noch erleben, dass unsere Sicherheit, unsere Kultur und Werte geopfert werden, bevor sich etwas ändert? Wer hier lebt, muss unsere Regeln und unsere Gesellschaft achten – oder dieses Land verlassen. Der Anschlag von Magdeburg war nicht das erste Ereignis dieser Art, und es wird leider auch nicht das letzte bleiben, solange wir nur zusehen.

Europa muss sich entscheiden: Wollen wir weiter eine Politik, die solche Zustände ermöglicht – oder endlich souverände Länder, die sich und ihre Bürger wirklich schützen?

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