von gk 25.02.2025 11:10 Uhr

Die Linke: Aufstieg einer Partei mit totalitärer Vergangenheit

Die jüngsten Wahlerfolge der Linken bei der letzten Bundestagswahl in Deutschland sind zweifelhaft und werfen Fragen auf: Wie kann eine Partei, die aus der totalitären SED-Diktatur hervorging und heute politische Gegner vehement attackiert, so viele Wähler anziehen?

Die Linke (Bild: Wikimedia Commons):

Die Bundestagswahl 2025 brachte eine alarmierende Entwicklung ans Licht: Die Linke erzielte deutschlandweit rund 8,8 Prozent der Stimmen und in Berlin mit 19,9 Prozent der Zweitstimmen einen überraschenden Erfolg und wurde zur stärksten Kraft in der deutschen Hauptstadt. Dieser Aufstieg einer Partei, die direkt aus der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) hervorgegangen ist, sollte uns alle zutiefst beunruhigen.

Die SED war verantwortlich für ein Regime, das seine Bürger unterdrückte, die Meinungsfreiheit erstickte und an der Berliner Mauer den Schießbefehl auf Flüchtlinge erteilte. Dass die Nachfolgepartei dieser Diktatur nun wieder erstarkt, ist besorgniserregend und ein Schlag ins Gesicht all jener, die unter dem DDR-Regime gelitten haben.

Seit ihrer Umbenennung von der SED zur Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) und schließlich zur Linken hat die Partei halbherzig versucht, sich von ihrer Vergangenheit zu distanzieren. Dennoch bleibt die historische Verantwortung bestehen. Es ist völlig unverständlich und absolut bedenklich, dass eine Partei mit solch einer Vergangenheit heute wieder an Einfluss gewinnt.

Hetze gegenüber dem politischen Gegner

Ein weiterer besorgniserregender Aspekt ist die aggressive Rhetorik der Linken gegenüber politischen Gegnern, insbesondere der AfD. Statt sich auf konstruktive Debatten einzulassen, setzt die Linke auf Diffamierung und Ausgrenzung. Auf ihrem Bundesparteitag im Januar 2025 riefen die Parteivorsitzenden dazu auf, “kein Fußbreit den Faschisten” zu gewähren, und positionierten die Partei als Bollwerk gegen die AfD.  Solche Aussagen tragen nicht zu einem demokratischen Diskurs bei, sondern fördern die Spaltung der Gesellschaft.

Es ist unerlässlich, dass wir uns dieser Entwicklung entgegenstellen. Die Verharmlosung der SED-Vergangenheit und die aggressive Ausgrenzung politischer Gegner dürfen nicht zur Normalität werden. Die Wähler müssen über die wahren Hintergründe und Ziele der Linken Bescheid wissen und für eine Politik eintreten, die auf realistischen Konzepten und dem Respekt vor unserer Geschichte basiert – und dies nicht nur einseitig.

Die Demokratie lebt vom Diskurs und der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen. Doch wenn eine Partei mit totalitären Wurzeln und intoleranter Haltung gegenüber Andersdenkenden an Einfluss gewinnt, gilt es wachsam zu sein und die Werte unserer freiheitlichen Grundordnung zu verteidigen.

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