von hz 03.09.2024 07:09 Uhr

Wanderer (48) plötzlich gestorben

Am gestrigen Montagnachmittag hat sich in Kals am Großglockner ein tödlicher Alpinunfall ereignet. Ein 48-jähriger Österreicher kippte während einer Wanderung plötzlich nach vorne, stürzte rund 15 Meter ab und blieb regungslos liegen. Die Todesursache konnte vorerst nicht eindeutig festgestellt werden.

Bild links von riccardoduxi auf Pixabay

Ein 48-jähriger Österreicher unternahm gemeinsam mit zwei befreundeten Bergsteigern eine Bergtour vom Lucknerhaus in Kals aus, mit dem Ziel Stüdlhütte. Beim Aufstieg über den Steig, gegen 13.20 Uhr, befanden sich die Bergsteiger unterhalb der Lucknerhütte, auf einer Seehöhe von ca. 2.130 Metern, als der 48-Jährige, welcher als Letzter ging, plötzlich den Begleitern zurief, dass sie auf ihn warten sollten. Als sich die beiden Begleiter umdrehten, sahen sie, dass dieser nach vorne gekippt war und über die steile Böschung ca. 15 Meter abstürzte, wo er regungslos liegen blieb, teilt die Polizeiinspektion Lienz mit.

Nachkommende Wanderer leisteten sofort und bis zum Eintreffen des alarmierten Notarzthubschraubers (NAH) Erste Hilfe. Die Reanimationsversuche wurden vom NAH-Team fortgesetzt, mussten letztlich jedoch erfolglos abgebrochen werden und der Notarzt stellte den bereits eingetretenen Tod fest. Die Todesursache konnte vorerst nicht eindeutig festgestellt werden. Zur Feststellung der Todesursache wurde eine gerichtliche Obduktion angeordnet.

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