Minister gibt allen Männern die Schuld für Mord

Afghane hätte sich nicht in Wien aufhalten dürfen
In der Nacht auf Samstag ermordete der 27-jährige Asylant Ebadullah A. drei Prostituierte in Wien-Brigittenau. Er griff zum Messer, weil er als Kunde von den Frauen abgewiesen wurde (hier geht’s zum Artikel).
Brisant: Der Afghane dürfte sich eigentlich gar nicht in Wien aufhalten, da sein Asylantrag in Kärnten gestellt wurde – aus diesem Grund dürfte er das Bundesland gar nicht verlassen, berichtet oe24.
Minister gibt Männern die Schuld für die Tat
Die FPÖ forderte im Zusammenhang mit dem brutalen Mord eine „rigorose Abschiebe-Politik“ und Rückführungen auch nach Afghanistan. Im gleichen Atemzug sprach Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) von einer Tat, für die man Männer im allgemeinen verantwortlichen machen müsste.
„Gewalt an Frauen geht fast immer von Männern aus. Sexistische Einstellungen bilden dafür den Nährboden“, schrieb der Minister in seinem Tweet, für den er ordentlich Gegenwind erhielt. Viele Kommentatoren unterstellten Rauch, das Asyl-Problem damit zu verharmlosen und mit einer „Femizid“-Debatte davon abzulenken.

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