Radfahrerin stirbt – Retter stehen wegen Klima-Aktivisten im Stau

Ein Betonmischer überrollte eine 44-jährige Radfahrerin. Weil Klima-Aktivisten eine Straße blockierten, kam ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr verspätet zum Unfallort. Die Frau erlag ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Bereits am Mittwoch hatte die Berliner Polizei, laut Bericht von heute.at, Anzeige gegen zwei der Klimaaktivisten eingereicht, weil sie Rettungsarbeiten behinderten. Ein 63-Jähriger und ein 59-Jähriger stehen dabei im Fokus der Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung beziehungsweise der Behinderung hilfeleistender Personen.
Laut dem Feuerwehr-Sprecher Rolf Erbe sei der sogenannte Rüstwagen, mit dem man beispielsweise schwere Lasten anheben kann, eine „recht relevante“ Zeit im Stau gestanden. Dadurch verzögerte sich die Rettung und die Retter mussten schlussendlich an der Unfallstelle improvisieren.
Die sogenannte „Letzte Generation“ wolle „weiter Druck machen, weiter den Druck erhöhen, weiter Widerstand leisten“. Der Sprecher der Bewegung, Jakob Beyer, fügte hinzu: „Wir wollen bei allen unseren Aktionen das Leben aller Menschen schützen“ und „Wir wollen die Verantwortung auf jeden Fall nicht von uns weisen“.

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