Achtung vor Strafen: „Tutor-System“ auf Autobahn geht wieder in Betrieb

Ein jahrelanger Rechtsstreit hatte die Aussetzung der Geschwindigkeitskontrollen erwirkt, weil ein anderes Unternehmen die Urheberschaft am System für sich beanspruchte. Eine zweistellige Millionen-Forderung stand im Raum.
Das Kassationsgericht hat laut einem Bericht der italienischen Zeitung La Stampa nun aber der Autobahngesellschaft recht gegeben.
Das sogenannte „Tutor-System“ ermittelt durch Überkopf-Messstellen die durchschnittliche Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Am Beginn der jeweiligen Abschnitte weisen Verkehrsschilder auf die Geschwindigkeitsmessungen hin. „Wer auf mehreren Autobahnabschnitten zu schnell unterwegs ist, erhält pro Abschnitt eine Strafe“, sagt ÖAMTC-Touristikerin Dagmar Riedl.
Ein Beispiel: Legt man die Strecke von Tarvisio nach Venedig auf der Autobahn zurück, durchfährt man drei Abschnitte. Ist man durchgängig zu schnell unterwegs, muss man drei Mal Strafe zahlen.
