Moody’s erhöht Rating für Griechenland um zwei Stufen

Damit haben die Staatsanleihen allerdings weiterhin Ramschstatus. Grund für die Anhebung seien Lichtblicke am Arbeitsmarkt, die anziehende Konjunktur und die positive Entwicklung bei den Schulden.
Zudem zahlten sich die Reformanstrengungen des Landes aus. Der Ausblick setzte Moody’s auf „stabil” von zuvor „positiv”. Damit erwartet die Agentur auch auf absehbare Zeit keine Veränderung der Lage.
Kredite von 280 Milliarden erhalten
Griechenland hatte von seinen Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds seit 2010 Kredite im Volumen von 280 Milliarden Euro erhalten. Im August war das letzte von drei Hilfsprogrammen ausgelaufen.
Das Land ist mit etwa 180 Prozent der Wirtschaftsleistung verschuldet. Das ist die höchste Quote in der Euro-Zone.
Das Kredit-Rating ist mit entscheidend dafür, wie viel Zinsen ein Land bei der Aufnahme neuer Schulden seinen Geldgebern zahlen muss: je besser das Rating, desto geringer der Zinssatz.
