von red 26.03.2018 09:10 Uhr

Informationsangebot oder Partnervermittlung?

Die Süd-Tiroler Freiheit im Gemeinderat von Meran wirft der Stadtregierung vor, mit einem Beitrag von 57.000 Euro, der vom Staat für die Integration von Flüchtlingen und Migranten gewährt wurde, „unnütze Projekte“ zu fördern. Die Mittel würden für „Partnervermittlung, Fotografie und Streetworker ausgegeben“, sagt Gemeinderat Christoph Mitterhofer (STF). „Mit einer Partnervermittlung hat das Ganze überhaupt nichts zu tun“, kontert das Sozialamt der Stadtgemeinde.

Merans Bürgermeister Paul Rösch bei seiner umstrittenen Schuhputz-Aktion - Foto: Facebook

Beim Projekt “Intercultural Cafè” der Urania Meran, das den Beitrag erhalten hat, handele es sich um ein Informationsangebot, stellt das Sozialamt klar, das mit Partnervermittlung nicht das Geringste zu tun habe. Es gehe darum, „einen Ort des Austauschs für Menschen aus anderen Kulturkreisen zu schaffen, der einfach und ohne große Hindernisse zugänglich ist und wo sie im persönlichen Kontakt mit interessierten Mitmenschen Antworten auf alltägliche Probleme und Fragen erhalten sowie ihre Erfahrungen schildern können“, so das Sozialamt. Die Meraner Ratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit hingegen fordert in einer Aussendung die grüne Stadtregierung auf, „endlich ihre Naivität abzulegen und die Flüchtlingsintegration beherzt und konstruktiv voran zu treiben“.

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