EUROPEADA: Sportliches Großereignis im Puster- und Gadertal
„Die EUROPEADA ist ein sportliches Großereignis, das den fairen Wettbewerb eines europäischen Sportfestes mit den Anliegen der autochthonen, nationalen Minderheiten verbindet“, heißt es von Seiten der Veranstalter.
Im Mittelpunkt stehen friedliches und tolerantes Zusammenleben, das Bewahren des kulturellen und sprachlichen Erbes sowie die Vielfalt und Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft.
Veranstalter ist die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEN), die rund 100 Organisationen von autochthonen, nationalen Minderheiten vertritt. Ausrichter der EUROPEADA 2016 sind die deutschsprachigen Südtiroler und die Ladiner, die zweimaligen Titelgewinner der EUROPEADA.
Zum ersten Mal in Südtirol
Die Veranstaltung in Südtirol ist nach der ersten Fußballeuropameisterschaft 2008 bei den Rätoromanen in Graubünden/Schweiz und 2012 bei den Lausitzer Sorben in Deutschland die dritte EUROPEADA.
Der Verein der Südtiroler Sportverbände als Gastgeber und das lokale Organisationskomitee, mit Präsident Siegfried Stocker an der Spitze, haben das Turnier vorbereitet und werden für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
23 Minderheiten gehen an den Start
Insgesamt 23 Minderheiten gehen in Südtirol an den Start. Neu ist das Turnier der Frauen, an dem die deutschsprachigen Südtiroler, die Ladiner, die Lausitzer Sorben, die Russlanddeutschen, die Okkzitaner und die Rätoromanen teilnehmen. Spielorte sind Sand in Taufers, Niederdorf, Olang, St. Martin in Thurn, Pfalzen, St. Johann im Ahrntal, Mühlwald und St. Vigil in Enneberg.
„Zwischen den Mannschaften, deren Fangruppen und den lokalen Sportvereinen und Akteuren, sollen durch die EUROPEADA neue Partnerschaften sowie ein intensiver Austausch entstehen“, sagt FUEN. Dazu beitragen werde auch der Kulturtag als fester Bestandteil der EUROPEADA, bei dem sich die einzelnen Minderheiten vorstellen. Er findet am 22. Juni im Museumladin in St. Martin in Thurn statt. Das gesamte Programm und weitere Informationen zur EUROPEADA unter www.europeada.eu.